Hortensien bieten sommerliche Blütenpracht
Nachdem im Mai und Juni neben Rose und Rhododendron viele Sträucher den Gärtner mit ihrer üppigen Blütenpracht verwöhnt haben, bieten die Sommermonate zwar viele bunte Gartenblumen, aber bei den Sträuchern sieht es etwas mau aus. Gerade jetzt im Hochsommer bieten da Hortensien eine Ausnahme, diese ausdauernd blühenden Sträucher zieren den Garten mit prächtigen Blüten in Dolden- oder Rispenform. Die Hortensienblüten gibt es in weiß, rosa, rot und blau und sie zieren den Garten bis in den Herbst hinein. Ja sogar im Winter können die vertrockneten Blütenstände dekorativ erscheinen. Hortensien bieten eine angenehme Besonderheit unter den Gartenpflanzen, sie bringen auch Farbe in die eher schattigen Ecken des Gartens. Es gibt viele verschiedene Hortensienarten, die auch unterschiedliche Standorte bevorzugen. Zum Beispiel sollten Bauernhortensien unbedingt an einen halbschattigen oder gar schattigen Platz gepflanzt werden, die Rispenhortensie hingegen kommt auch gut mit einem sonnigen Standort zurecht, sie blüht aber ebenso im Halbschatten. Hortensien sind recht unempfindlich gegen Krankheiten und Schädlinge. Allen Hortensien gemein ist der hohe Wasserbedarf, wobei sie auch empfindlich auf Staunässe reagieren.
Abdeckhauben für Gartenmöbel
Hat man sich erstmal für eine neue Garnitur Gartenmöbel entschieden, möchte man natürlich, dass diese möglichst lange ihre Form und Farbe behalten. Denn Regen, Feuchtigkeit oder die UV-Strahlung der Sonne tragen bei den meisten Materialien dazu bei, dass sich diese verfärben oder an Stabilität verlieren. Eine praktische Möglichkeit, seine Gartenmöbel, während der Zeit, in der sie nicht genutzt werden, vor den Witterung zu schützen, sind Abdeckhauben. Diese gibt es in vielen verschiedenen Farben, Größen und Ausführungen zu kaufen und es ist manchmal gar nicht so leicht, das Richtige Modell zu finden. Vor dem Kauf der Abdeckhaube sollten die eigenen Gartenmöbel natürlich ausgemessen werden und ein paar Zentimeter mehr eingeplant werden, um ein einfaches Überstülpen der Abdeckhaube zu garantieren. Besonders praktisch sind solche Modelle, die Metallösen aufweisen, mit denen die Haube an den Gartenmöbeln oder im Boden befestigt werden kann. Das bietet sich besonders in windigen Gebieten an, stellt aber auch in Landkreisen mit „normaler Witterung“ einen zusätzlichen Schutz vor dem plötzlichen Abheben der Abdeckhaube dar. Außerdem ist es wichtig, dass das Material der Abdeckhaube eine Luftzirkulation ermöglicht. Sonst kann die Feuchtigkeit, die sich unter dem Material absetzten kann, dazu führen, dass die Gartenmöbel beschädigt werden. Besonders Holz und Flechtmaterialien sind von Schimmelbildung betroffen, die immer eine immense Beeinträchtigung der Materialqualität bedeutet und deren Beseitigung doch immer mit sehr viel Aufwand und Mühe verbunden ist. Während der Wintermonate sollten Gartenmöbel aber in jedem Fall an einem trockenen Ort gelagert werden, denn vor den extremen Witterungsbedingungen zu dieser Zeit, stellt auch die beste Abdeckhaube keinen ausreichenden Schutz dar.
Schnecken
Da sind sie wieder, diese gefräßigen Schleimer. Mein jahrelanger Kampf gegen diese Viecher scheint umsonst gewesen zu sein. Dabei müsste diese Spezies dank meines unermüdlichen Einsatzes längst auf der roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten stehen. Egal wie man gegen die Schnecken vorgeht, eklig ist es immer. Und sollte es wirklich ein Karma geben, stellt sich unweigerlich die Frage, ob man im nächsten Leben als Schnecke zur Welt kommt, nachdem man schon gefühlte Millionen von Schnecken gemeuchelt hat.
Mein bevorzugtes Werkzeug zum Liquidieren ist immer noch das Messer. Auf Schneckenkorn verzichte ich lieber, um meine beiden Katzen nicht in Gefahr zu bringen. Eine Bekannte besitzt eine spezielle Schneckenschere, mit der sie den Kriechern den Garaus macht. Ein Garten- und Landschaftsbau-Experte empfahl mir mal Salz. Einfach drüber streuen und das Schäumen beginnt. Diese Handhabung ist aber meiner Meinung nach noch widerwärtiger.
Der Tipp mit der Bierfalle funktioniert in der Tat. Bier scheint Schnecken magisch anzuziehen und zwar mindestens im Umkreis von einem Kilometer. Als ich mit Bier gefüllte Schüssel in meinem Garten aufstellte, kamen die Schnecken auch aus allen Nachbargärten, so dass ich den Eindruck hatte, es wurden immer mehr statt weniger. Und so gehe ich auch dieses Jahr wieder, mit Taschenlampe und Messer bewaffnet, zur Nachtzeit raus in meinen Garten zum Schneckenfang.
Der Garten als Abenteuerspielplatz für unsere fünf Sinne
Immer öfter liest man vom „Bewussten Leben“. Diese Floskel wird auch gar zu gerne in der Werbung verwendet, wobei es da leider in aller Regel nur um ein Produkt geht, das angepriesen wird.
Ich denke, dass es andere Faktoren sind, die Bewusstsein ausmachen. Der wichtigste Aspekt ist dabei das Leben im Heute. Klingt jetzt vielleicht recht verwirrend, denn wir leben doch alle in der Gegenwart, wird jetzt so Mancher meinen. Aber, wieviele Menschen leben nur in der Vergangenheit, in ihren Erinnerungen? Und wieviele Menschen planen ständig die Zukunft, in der sie alles anders machen wollen und kommen dort aber nie an? Oder sie haben ständig Angst davor, dass etwas Schlimmes passieren könnte. Beides ist nicht gut. Die Vergangenheit ist vorbei und nicht mehr zu ändern und die Zukunft existiert nur als Vorstellung.
Damit wir Gegenwart spüren, besitzen wir unsere fünf Sinne, mit deren Hilfe wir das reale Leben empfinden. Wer das Glück hat, einen Garten sein Eigen nennen zu dürfen, hat dazu die allerbeste Möglichkeit:
Augen
Sie sind wohl unser meistgenutztes Sinnesorgan und zeigen uns, mit welcher Farbenvielfalt sich Blumen präsentieren, wie erfrischend das Grün im Frühjahr ist und wie beruhigend das Blau des Himmels an einem Sommertag.
Nase
Ich liebe die phantastischen Düfte, die uns etliche Pflanzen schenken. Allzu gerne stecke ich meine Nase so richtig rein in Blüten, um ja möglichst viel von dem Wohlgeruch in mich aufsaugen zu können.
Ohren
Auch für unser Hörorgan hat der Garten jede Menge angenehme Geräusche parat: das Zwitschern der Vögel, das Rauschen der Blätter im Wind, das Summen der Bienen und nicht zuletzt das Plätschern eines Springbrunnens.
Haut
Mit der Haut können wir die Mannigfaltigkeit der verschiedenen Blattoberflächen ertasten, spüren den Regen und fühlen die leichte Brise, die durch den Garten weht.
Mund
Auch der Geschmacksinn soll im Garten nicht zu kurz kommen. Frisches Obst als Gaumenfreude, selbst gepflückt vom eigenen Baum oder Strauch, einfach köstlich. Wer die Arbeit nicht scheut und genug Platz in seinem Garten hat, der macht auch vor Gemüse nicht halt. In einigen zukünftigen Artikeln möchte ich deshalb ganz gezielt Gemüse- und Fruchtsorten vorstellen, die einfach anzubauen sind und unseren Körper mit wichtigen Nährstoffen versorgen.
Ja, es ist wichtig, darauf zu achten, dass unsere Sinne Beschäftigung haben und wir das auch registrieren, denn ganau das macht uns lebendig.
Wie phantastisch ist es doch, faul auf einem Liegestuhl zu liegen, der Sonne entgegenzublinzeln, dabei herrlichen Blumenduft zu genießen, den Vögelchen zu lauschen und angenehme Wärme auf der Haut zu spüren. Diesen Zustand nenne ich Glück. Wer es dabei sogar schafft, keinen Gedanken aufkommen zu lassen, sondern einfach nur zu sein, der ist der Glückseeligkeit schon sehr nahe.
Gartenwerkzeug mit Schliff - Gartenscheren & Hippen
Unerläßliches Werkzeug für alle, treuer Begleiter für viele: die Gartenschere ist für die Mehrheit zum Sinnbild des Gartengerätes überhaupt geworden und ist für kaum einen Gärtner aus seinem Geräteschrank wegzudenken. Wo an kleineren Balkonen noch eine übliche Haushaltschere zum Einsatz kommen kann, ist nach dem erfolgten Umzug ins Anwesen mit Gartenfläche die Anschaffung einer Gartenschere nicht mehr zu vermeiden und unerläßlich. Wichtig ist dabei vor allem die Balance und natürlich die Griffigkeite der Schere.
Arten von Gartenscheren
Wer darauf achten muss, daß die Pflanze beim Schnitt nicht zu stark verletzt wird, für den ist meist eine Bypassschere das Gerät der Wahl. Im Gegensatz zur Amboßschere, bei der eine schneidene Klinge auf einen Block (dem Amboss) stößt, greifen bei der Bypass-Schere die beiden Klingen aneinander vorbei und ermöglichen so einen sauberen, schonenden Schnitt. Amboßscheren sind hingegen gut für die grobe Arbeit, wie z.B den Schnitt von härteren und älteren Hölzern geeignet.
Auch sollte man beachten, daß mit nur einer Schere oftmals nicht alle Tätigkeitsfelder abgedeckt werden können. Wer z.B Haselnusssträucher im Garten hat (oder auch grundstücksbegrenzende Hecken), wird mit einer normalen Gartenschere oft nicht glücklich, sondern ist zu auf Heckenscheren bzw. Astscheren angegiewsen. Hier dienen die lange Griffe - auch in der Teleskopvariante zum Ausziehen erhältlich -sowohl als Reichweitenlängerung als auch als Hebelverstärkung. Daneben existieren selbstverständlich noch eine Reihe von Spezialscheren, wie z.B Buchsbaum- oder Rosenscheren.
weitere Infos zu Gartenscheren:
- Infos zum Rosen schneiden
- und ein kurzer Anriss zum Thema Hecken schneiden
Ein Hauch Romantik im Gartenpavillion
Umgeben von duftenden Blumen, summenden Bienen, flatternden Schmetterlingen, zwitschernden Vögeln lässt sich der Sommer so richtig entspannt verbringen. Die freien Tage sind gleich viel ausgefüllter. Bereits morgens genießt man seinen Kaffee auf der Terrasse im Garten. Selbst ein warmer Sommerregen kann diesem Vergnügen keinen Einhalt gebieten, vorausgesetzt man hat in diesem Fall einen Gartenpavillon stehen. Dieser ist nicht nur ein reizender Blickfang für jeden Garten, sondern zugleich überdachter Rückzugsort wenn ein Regenschauer im Anmarsch ist.
Es gibt so viele verschiedene Modelle von Gartenpavillons, dass es gar nicht so einfach ist, sich für ein Modell zu entscheiden.
Ein schwarzes, gusseisernes Gestell mit verschnörkelter Überdachung vermittelt einen Hauch wilder Romantik. Vor allem dann, wenn dieser Pavillon den eigenen Garten ziert und von Rosensträuchern umrankt ist. An solch einem idyllischen Ort lässt man sich jederzeit gern nieder.
Ein Gartenpavillon bietet sich auch an für ein kleines Nickerchen im Schatten, wenn es die Sonne einmal gar zu gut meint. Auch als Büro im Freien kann dieser Unterstand bequem genutzt werden.
Ein lauschiger Sommerabend in geselliger Runde, lässt sich selbst bei Regenwetter im Garten verbringen. Denn der gemütliche Rückzugsort sorgt jederzeit für ein Dach über den Kopf.
Mit einem Pavillon erhält jeder Garten eine ganz persönliche Note.
Frühlingszeit – Picknickzeit
Mit dem Frühlingserwachen kommt die Lust, sich draußen an der Sonne und der frischen Luft aufzuhalten. Die Bewegung an der frischen Luft, ausgiebige Spaziergänge oder auch nur ein Tag im Garten sind nach einem langen Winter eine Wohltat. Bei Wandertouren oder Ausflügen müssen nicht unbedingt Restaurants zum Essen aufgesucht werden – denn was gibt es Schöneres, als ein Picknick zu zweit oder mit der Familie in der freien Natur? Für ein perfektes Picknick darf eine Tischdecke als optischer Blickfang auf keinen Fall fehlen. Ein Korb mit allen Köstlichkeiten, die verspeist werden sollen, Tassen und Teller und Getränke gehören zur weiteren Grundausstattung für ein Picknick. Wer sich nicht unbedingt direkt in die Wiese setzen möchte, sollte unbedingt Decken als Sitzunterlagen mitnehmen. Dabei muss für ein schönes, gemütliches Picknick im Freien nicht unbedingt eine große Tour geplant werden – wer einen Garten besitzt, kann diesen ebenfalls nutzen, um einen herrlichen Tag im Freien zu verbringen. Empfehlenswert ist auf jeden Fall ein wirksamer Insektenschutz – denn die Speisen und Getränke locken Insekten an, die dann den Anlass für den sofortigen Abbruch des Picknicks sein können. So wie in vielen Bereichen gibt es auch bei den Aufenthalten im Freien ein Für und ein Wider. Wer einen Tag bei einem Ausflug im Freien verbringen möchte und dabei die mitgebrachten Speisen genießen möchte, sollte dabei auf die Natur achten und keine Abfälle zurücklassen. Die meisten sind heutzutage bereits entsprechend naturverbunden, sodass der verursachte Müll mitgenommen und entsprechend korrekt entsorgt wird – aber auch hier gibt es leider immer noch die berühmten Ausnahmen, die die Regel bestätigen.
Spiele im Garten – ein Spaß für Jung und Alt
Pünktlich zu Ostern kündigen dieses Jahr die ersten Sonnenstrahlen das Frühlingserwachen an und locken die Menschen ins Freie, um die Natur zu genießen. Wer einen eigenen Garten hat, kann diesen perfekt für einen Tag im Freien mit Spielen oder zur Betätigung im Garten nutzen. Nach dem diesjährigen langen Winter ist der Aufenthalt mit Spiel und Spaß im Freien eine Wohltat. Mit der Sonne steigt die Laune und jeder kann die Freizeit im Garten oder bei Ausflügen im Freien genießen. Die zahlreichen Pflanzen, die jetzt schon blühen unterstützen das Frühlingsgefühl rechtzeitig zu Ostern. Für Spiele im Garten gibt es die verschiedensten Alternativen – die Kleinen lieben es, im Sandkasten oder mit Bällen zu spielen. Fangen, Verstecken oder Federball stehen bei den größeren Kids ebenfalls in der Rangliste ganz oben. Aber nicht nur die Kleinen verbringen die sonnigen Tage gerne im Garten – selbst die Großen legen alles beiseite und nutzen die Zeit, um Sonne zu tanken oder nehmen ihre Modellautos oder Modellflugzeuge einfach mit nach draußen, um dort ein Rennen für Jung und Alt zu veranstalten. Zahlreiche Hobbys können im Freien bestens ausgeübt werden, wie Lesen, Basteln oder Rätseln. Die kleinen und großen Jungs können sich perfekt mit ihren Carson Modellbau Bauteilen auf der Terrasse oder dem Balkon beschäftigen. Seit der Umstellung der Uhren auf die Sommerzeit bleibt uns abends viel mehr Zeit, um abendliche Pläne zu schmieden. Pünktlich zum Frühlingsanfang wird bei vielen die Grillsaison eingeläutet – so kann ein Tag mit Spielen im Freien gemütlich beim Grillen ausklingen.
Weiterführende Infos zum Grillen bei Haus-Garten-Infos. Die Grillseite liefert Infos über Grill-Themen. Desweiteren werden die Themen Entscheidungen beim Grillkauf, und deren Pflege beschrieben.
Sandkasten im Garten
Der Frühling kehrt ein und die Menschen zieht es wieder hinaus ins Grüne. Gerade für Hausbesitzer beginnt nun die Zeit sich wieder intensiver mit Ihrem Garten zu beschäftigen. Doch ein schöner Garten sollte nicht nur Erwachsenen Freude bereiten. Auch die Kinder können abseits von Computer und Fernseher Spaß im Garten haben - wenn man ihnen Spielmöglichkeiten gibt. Ideal für kleinere Kinder ist es einen Sandkasten im eigenen Garten aufzubauen.
Doch bevor man zur Tat schreitet gibt es einige Dinge, die man beachten sollte. Denn obwohl ein Sandkasten recht einfach zusammenzubauen ist, sind es gerade die Überlegungen zuvor, die dafür sorgen, dass aus dem kleinen aber feinen Projekt nicht kurze Zeit später die Ursache großer Frustration wird.
Zunächst sollte man beachten, welche Stelle im Garten sich für einen Sandkasten eignet. Beginnt man gedankenlos mit dem Bau auf offener Fläche, so wird den Kindern später Schatten fehlen. Gerade in einem heißen Sommer ist es jedoch für jüngere Menschen gefährlich sich lange ungeschützt in der strahlenden Sonne aufzuhalten. Deswegen sollte man den Sandkasten möglichst an einem schattigen Platz aufbauen. Doch wer nun den Sandkasten genau neben einem großen Baum stellt, der sollte aufpassen. Da beim Bau meistens ein Loch ausgehoben werden muss, könnten hier knorrige Wurzeln im Weg sein.
Nun sollte bei der Platzwahl noch auf eine weitere Winzigkeit geachtet werden. Der Sandkasten sollte vom Haus aus gut einsehbar sein. Nur so hat man später mit einem kurzen Blick die Gewissheit, dass es den Kindern gut geht.
Schließlich sollte man darauf achten, dass der Sandkasten mit einer Plane oder einem Verschluss ausgestattet ist. Den Sandkästen sind beliebte Katzenklos und ständige Verunreinigungen können einem den Spaß schnell verderben.
Für welches Modell des Sandkasten man sich nun entscheidet bleibt jedem selbst überlassen. Allerdings sollte man erwähnen, dass man mittlerweile günstig online einen Sandkasten kaufen kann, der sich im Handumdrehen aufbauen lässt. Die Kosten für einen guten Selbstbau sind weitestgehend die gleichen.
Hat man frühzeitig die richtigen Vorbereitungen getroffen und sich für einen geeigneten Platz entschlossen, so steht dem Spaß so oder so nichts mehr im Wege.
© Betatrust GmbH
Holzarten Parkett
Besonders wichtig bei der Auswahl eines Parkettbodens ist die Wahl der richtigen Holzart.
Diese bestimmt nicht nur das Erscheinungsbild, sondern auch die Qualität des Parkettbodens.
Die Härte eines Holzfußbodens bestimmt, ob sie für den jeweiligen Einsatzort geeignet ist. Je nach Beanspruchung des Bodens muss eine harte oder weniger harte Holzart gewählt werden. Bei besonders hoch frequentierten Räumen ist ein Parkett aus Eiche, Esche oder Rotbuche gut geeignet. Diese Holzarten sind besonders hart und werden somit bei hoher Beanspruchung nicht so stark beschädigt wie weichere Böden, beispielsweise aus Fichte oder Kiefer.
Die Widerstandsfähigkeit eines Holzbodens wird in der Einheit Brinell angegeben. Diese Einheit ist nach dem schwedischen Ingenieur Johan August Brinell benannt, welcher das Verfahren zur Ermittlung der Härte eines Fußbodens entwickelte.
Hierzu wird eine Stahlkugel mit einem Durchmesser von 10 Millimetern mit einer festgelegten Kraft für eine bestimmte Dauer auf die Holzoberfläche gedrückt. Der entstandene Eindruck wird mit einer Lupe ausgemessen. Anhand der dadurch gewonnenen Maße wird der Brinell- Wert nach einer mathematischen Formel berechnet.
Je kleiner die entstandene Kerbe ist, desto größer ist der Brinell-Wert und desto härter ist das Holz.
Ein weiterer Faktor der für die Härte des Holzes verantwortlich ist, ist dessen Rohdichte. Diese wird bei Parkettböden rechtwinklig zur Holzfaser gemessen, sodass das Holz anschließend entsprechend verarbeitet werden kann. Wie der Brinell- Wert ist auch die Rohdichte ein feststehendes System, anhand dessen man die Härte verschiedener Parkettböden erkennen kann.
Natürlich spielt auch die Färbung des Bodens, welche durch die Holzart bestimmt wird, eine wichtige Rolle. Man unterscheidet verschiedene Farbtöne.
Zu den helleren Hölzern zählen der weißliche Ahorn, Birke, Esche und Erle.
Die Rottöne umfassen unter anderem Buche, Kirsche, Merbau, Mahagoni und Aloma.
Bei den Brauntönen unterscheidet man zwischen den helleren, warmen Tönen. Diese sind zum Beispiel bei Eiche, Mercrusse oder Kambala zu finden. Die dunkleren, fast schwarzen Töne sind bei Sucrupi, Wenge oder bei der fast schwarzen Räuchereiche zu finden.
Jede Holzart hat ihre ganz individuelle Optik. Während sich Laubhölzer durch eine lebhafte und und gleichmäßige Optik auszeichnen und unterschiedlich viele Poren aufweisen, sind Nadelhölzer durch ihren einfachen, gleichmäßigen Aufbau geprägt.
Buche, Eiche oder Kiefer sind besonders beliebte Holzarten zur Herstellung von Parkett, jedoch erfreuen sich auch tropische Hölzer, wie beispielsweise Doussie, Merbau oder Wenge immer größerer Beliebtheit und werden aufgrund ihrer guten Eigenschaften immer öfter bei der Parkettproduktion eingesetzt.
Die Holzart wirkt sich entscheidend auf Qualität und Optik eines Holzfußbodens und sollte daher beim Kauf eine besonders wichtige Rolle spielen.