Heimische Vögel im Garten fördern

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Amsel, Drossel, Fink und Star sind nur wenige der heimischen Vögel, die sich in unseren Gärten, Parks und Wäldern niederlassen. Doch durch zunehmenden Verkehr, schwindender Nistplätze und geringerem Nahrungsangebot, wird den heimischen Vögeln stark zugesetzt. Daher pflegt man in Deutschland seit vielen Jahren eine nützliche Tradition: das Füttern von Vögeln im Winter und die Anbringung von Nistkästen zum Brüten im Sommer, sowie das Aufstellen von Wasserschalen als Vogeltränken.

Nachdem dem vergangenen Winter, welcher sehr streng war, viele heimische Vögel zum Opfer gefallen sind, ist die Population entsprechend dezimiert. Damit die verbleibenden Vögel sich prächtig entwickeln können, ist es ratsam für die kommende Brutzeit Nistkästen im Garten und am Haus anzubringen. Die Nistkästen aus Holz oder Holzbeton passen sich ideal ins Bild des Gartens und der gegebenen Gartengestaltung ein. Sie fallen kaum auf.

Beim Anbringen der Nistkästen ist darauf zu achten, dass die Nisthöhlen hoch genug angebracht sind, sodass weder Katzen noch Marder oder Raubvögel das Nest entdecken oder ans Nest gelangen können.

Vögel möchten während des Brütens nicht gestört werden. Ein Reinigen von bestehenden Nistkästen ist während der Brutsaison nicht nötig und nicht erwünscht. Erst im Spätherbst oder Ende des Winters ist eine Reinigung zu empfehlen. Sobald die Vögel auf Suche nach geeigneten Brutstellen gehen, sind die Nistkästen für den Menschen absolut Tabu.

Mit diesen Maßnahmen helfen Sie heimischen Vögeln im Garten; nachhaltig und für Ihren eigenen Nutzen, denn die Tiere vertilgen Unmengen an Ungeziefer, Insekten und Käfer in Ihre Garten.